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Adrian Ott

Speaker / Referent

Adrian Ott

Halluzinationen, Sycophancy und Agenten-Chaos: Was wirklich hinter KI-Systemen steckt

Wer die technischen Grenzen von Sprachmodellen versteht, kann KI zuverlässig einsetzen – und teure Fehler vermeiden.

Zusammenfassung

In seiner Breakout Session gibt Adrian Ott einen ehrlichen, technisch fundierten Einblick in die Tücken aktueller KI-Systeme. Mit konkreten Beispielen erklärt er, warum Sprachmodelle halluzinieren (fehlerhafte Trainingsdaten, fehlende Selbsterkenntnis), wie Sycophancy durch Thumbs-up/down-Training entsteht und wo Kontextfenster-Grenzen kritische Denkfehler verursachen. Er erklärt RAG (Retrieval Augmented Generation) als praktische Lösung und zeigt Prompt-Injection-Angriffe an realen Beispielen. Detailliert beschreibt er ein multi-agentisches Rechtssystem, das mit einem dedizierten Hallucination-Check-Agenten Anwälte entlasten soll. Den Abschluss bildet eine nüchterne Warnung vor dem Agenten-Hype: Fünf wirklich funktionierende Agenten zu bauen ist bereits schwierig – und unkontrollierte Agent-zu-Agent-Kommunikation endet in Endlosschleifen mit schlechteren Ergebnissen als ein simpler ChatGPT-Prompt.

Wichtigste Erkenntnisse

Bemerkenswerte Zitate

“Das Schlimmste ist, Mitarbeiter die alle ihre eigenen Agenten bauen, die sich gegenseitig finden und dann sich gegenseitig Fragen stellen. Das hört nicht mehr auf – und die Antwort ist schlechter, als wenn man einfach ChatGPT gefragt hätte.”
— Adrian Ott
“Ein Modell weiss nicht, was es nicht weiss. Eine Halluzination ist oft begründet darin, dass es Falschannahmen macht – oder gar nicht merkt, dass es eine Aufgabe gar nicht erfüllen kann.”
— Adrian Ott
“Agenting ist ein riesiges Marketing-Thema. Jeder redet darüber, wie viele Agenten er schon gebaut hat. Aber es ist schon schwierig, fünf Agenten zu bauen, die wirklich funktionieren.”
— Adrian Ott

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